§ 11 DDG Vertragliche Nutzungsverbote

  1. Videosharingplattform-Anbieter sind verpflichtet, mit ihren Nutzern wirksam zu vereinbaren, dass diese auf der Videosharingplattform keine unzulässige audiovisuelle kommerzielle Kommunikation verbreiten dürfen.
  2. Unzulässige audiovisuelle kommerzielle Kommunikation im Sinne dieser Vorschrift ist audiovisuelle kommerzielle Kommunikation, die gegen folgende Vorschriften verstößt:
    1. § 20 des Tabakerzeugnisgesetzes vom 4. April 2016 (BGBl. I S. 569), das zuletzt durch Artikel 2 Absatz 5 des Gesetzes vom 20. Dezember 2022 (BGBl. I S. 2752) geändert worden ist, oder
    2. § 10 des Heilmittelwerbegesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 19. Oktober 1994 (BGBl. I S. 3068), das zuletzt durch Artikel 6 des Gesetzes vom 11. Juli 2022 (BGBl. I S. 1082) geändert worden ist.

Digitale-Dienste-Gesetz mit letzter Änderung vom 19.02.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 29).

Aktualisiert zuletzt am 10.02.2026 Zitierweise Druckversion Fehler gefunden?

Nichtamtliche, kurze Zusammenfassung von § 11 DDG Vertragliche Nutzungsverbote (Fehler gefunden?)

Was regelt § 11 DDG Vertragliche Nutzungsverbote?

§ 11 verpflichtet Videosharingplattformen, bestimmte Werbung vertraglich zu untersagen

  • Videosharingplattform Anbieter müssen mit Nutzern wirksam vereinbaren, dass keine unzulässige audiovisuelle kommerzielle Kommunikation verbreitet wird
  • Unzulässig ist solche Kommunikation insbesondere bei Verstößen gegen § 20 Tabakerzeugnisgesetz oder § 10 Heilmittelwerbegesetz
Vereinfachte, nicht rechtsverbindliche Zusammenfassung von § 11 DDG Vertragliche Nutzungsverbote. Maßgeblich ist ausschließlich der amtliche Gesetzestext.